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Ev. Jugendhilfe wieder auf Tour nach Paris

Tour-Tagebuch vom 25. Juli

1. Etappe: Wermelskirchen – Simmerath (Eifel), von Köln-Mühlheim nach Düren mit dem Zug

Fahradkilometer: 68 km

Heute Morgen starteten wir um 10.00 Uhr mit Feuerwerk und Carepaketen an der Verwaltung der Ev. Jugendhilfe. Unter uns war ein Geburtstagkind, dem noch ein Ständchen gesungen wurde. Von Wermelskirchen aus ging es über Altenberg nach Köln-Mülheim. Um den Verkehr in der Innenstadt zu meiden, wollten wir mit dem Zug nach Düren fahren. Aber das war mit diversen Komplikationen verbunden. Der erste Zug nahm uns nicht mit, weil er überfüllt war. Bei dem nächsten Zug haben wir die Anschlussverbindung im Hauptbahnhof Köln verpasst. Und zu guter letzt meinte die Schaffnerin, dass wir schwarz fahren würden: Unser Oberlehrer wusste nicht, dass man Zugtickets vor der Fahrt entwerten muss. Vielleicht wären wir doch mit dem Fahrrad schneller gewesen. Von Düren aus ging es mit dem Rad dann bergauf in die Eifel. In Nideggen hielten wir zum Geburtstagskaffee, auch wenn das Geburtstagskind Tomatensuppe bevorzugte. Direkt im Anschluss verbrannten wir die Kalorien und Kohlenhydrate auf einer gefühlt endlos langen Steigung. Nach weiteren 25 km kamen wir schließlich um kurz nach 18 Uhr in der Jugendherberge am Rur-Stausee an. Abendessen: Pizza – all you can eat. Da waren unsere Kohlenhydrat-Speicher für den nächsten Tag wieder gefüllt.

 

Tour-Tagebuch vom 26. Juli

2. Etappe: Simmerath (Eifel)/ – Lüttich (Belgien)

Fahrrad-Kilometer: 75 km

Hallo, wir sind Meral, Gerda und Tamara und wir wollen Ihnen von unserem Tourtag berichten. Heute Morgen fuhren wir um 9:30 Uhr in Simmerath los. Zuerst mussten wir einen Berg hochfahren, der für uns "Profis" aber kein Problem war. Anschließend radelten wir bis zur belgischen Grenze durch. Danach fuhren wir 15 km bergab. Der Berg hatte sehr viele Schlaglöcher. Wir ernannten diesen Berg als schlechteste Straße Belgiens! Nachdem wir den Berg überwunden hatten, suchten wir ca. 1,5 Stunden nach einem gemütlichen und ruhigen Platz für unser Mittagessen. Wir wurden in Trooz fündig. Dort setzten wir uns auf eine einsame Wiese, die direkt an einem Fluss lag. Hier chillten wir eine gute Stunde. In dieser Zeit interessierten sich ein paar Vorstadt-Jugendliche für unser Proviant, das wir im Bully gelagert hatten. Wir verscheuchten sie aber schnell. Nun fuhren wir an einem Fluss entlang in Richtung Lüttich. In Lüttich angekommen verfuhren wir uns des Öfteren, dies hatte aber auch Vorteile, da wir viele Sehenswürdigkeiten sahen, die sonst keiner sieht ...? Irgendwann mussten wir dann aber doch Passanten nach dem Weg fragen, dies übernahm Gerda - unsere Dolmetscherin. Nach einer weiteren halben Stunde erreichten wir unsere Jugendherberge. Wir überstanden den Tag mit einem breiten Lächeln.

 

Tour-Tagebuch vom 27. Juli

3. Etappe: Lüttich – Champlon / Ardennen (Belgien)

Fahrrad-Kilometer: 89 km

Von Alexander Hoff und Markus Maier

Bei der Abfahrt in Lüttich war es regnerisch und auf dem Kopfsteinpflaster sehr schwer zu fahren. Außerdem sind wir am Ortsausgang einen Umweg, besser gesagt Umberg mit 18% Steigung gefahren. Tobi ist gestürzt und Markus haben wir auf einer langen geraden Straße verloren. Das hat der Stimmung aber keinen Abbruch getan, wir fanden es lustig. Bis zum Mittag hatte der Regen aufgehört, aber es blieb kühl. Nach ca. 50 km trafen wir "zufällig" Frau Gaube und Herrn Emonts aus der Geschäftsleitung der Ev. Jugendhilfe Bergisch Land. Unsere leeren Mägen freuten sich über eine Einladung zu einem leckeren Essen und heißen Getränken. Von Barvaux-sur-Ourth aus ging es dann in drei Abschnitten mit jeweils 10 bis 15 km Länge zur Jugendherberge in Champlon. Da Jugendherbergen die Angewohnheit haben, immer auf dem Berg zu liegen, haben uns die letzten 12 km viel Kraft, Schweiß und Puste gekostet, um wieder auf ca. 600 m Höhe zu kommen. Die heutige Tour war für uns alle die längste Strecke, die wir bisher mit dem Rad gefahren sind. Wir sind stolz und freuen uns, dass wir es gemeinsam geschafft haben!

 

Tour-Tagebuch vom 28. Juli

4. Etappe: Champlon - Bouillon / Ardennen (Belgien)

Fahrrad-Kilometer: 74 km

Von Tamara Schröer und Virginia Dächer

Heute sind wir um ca. 10 Uhr in Champlon bei etwas kühlem Wetter Richtung Bouillon gestartet. Bevor es jedoch losging, haben wir ein leckeres Geburtstagsfrühstück für unser Geburtstagskind Markus verspeist. Unsere Motivation ist leider winkend an uns vorbeigefahren. Gegen Mittag, während der ersten größeren Pause, haben wir sie dann aber wieder eingeholt. Der Grund hierfür war, dass sich die Sonne jetzt öfter mal zeigte. Wir fuhren die überwiegende Zeit über hügelige und landwirtschaftliche Straßen, die alles andere als angenehm für den Körper waren. Kurz vor Bouillon fuhren wir einen Berg hoch, der vermeintlich ein angekündigter ,,Mega"- Berg sein sollte. Es stellte sich aber dann heraus, dass dies der falsche Berg war und wir mussten wieder runterfahren. Nach einigen Kilometern fanden wir dann den richtigen ,,Mega"- Berg. Dieser zog sich ca. 1km und hatte eine Steigung von ca. 20%. Das Geburtstagskind und Herr Birwer meisterten als einzige diese Herausforderung. Der Rest hat geschoben. In der Jugendherberge angekommen, stellten wir fest, dass wir schon über die Hälfte der gesamten Tour hinter uns haben. Der Eifelturm ist jetzt schon fast zum greifen nah.

 

Tour-Tagebuch vom 29. Juli

5. Etappe: Bouillon / Ardennen (Belgien) –Rethel (Frankreich)

Fahrrad-Kilometer: 81 km

Von Nicole Albrecht, Markus Maier und Alexander Hoff

Der Sommer ist da! Heute morgen war es noch kühl und bewölkt. Im Laufe des Tages kam die Sonne immer öfter und die Jacken wurden überflüssig. In der Mittagspause konnten wir sogar ein Schläfchen am Canal des Ardennes in der Sonne halten. Das war auch dringend nötig, da der Tag genauso anfing wie der gestrige aufhörte: Mit einem langgezogenen, steilen Berg! Auf dessen Kuppe erreichten wir endlich die Grenze nach Frankreich! Von hier aus sind es nur noch 2 ½ Tage nach Paris! Keine Tour de France ohne Sturz! Heute hat es Gerda erwischt, die das plötzliche Bremsen von Virginia nicht bemerkte und von hinten auffuhr. Zum Glück ist ihr nichts passiert. Ob das der Grund für ihren Platten war, werden wir wohl nie erfahren??? Zwischen unendlichen Kuhweiden blieben vier Leute zurück, um den Schlauch zu wechseln. Zu spät merkten sie, dass die Luftpumpe mit den anderen schon vorgefahren war. Tobi wurde hinterhergeschickt und verfuhr sich erstmal an der nächsten Kreuzung. Als er wieder zurück war, braucht nicht nur der Schlauch, sondern auch Tobi frische Luft. Die Vierergruppe hatte viel Spaß daran mit einem langen Sprint über 10 km bis zum Hauptfeld aufzuholen. Auch wenn der Weg nach der Mittagspause viele schöne Aussichten in die Champange bot und nicht sonderlich schwierig war, merkten manche von uns, dass wir fünf Tage Radfahren in den Beinen haben. Um so mehr haben wir uns gefreut, in einem Hotel zu übernachten und ein leckeres 3-Gänge-Menü vorgesetzt zu bekommen. Wie es in Frankreich üblich ist, ließen wir uns dafür zwei Stunden Zeit. Das war trotz mancher Komplikationen ein hervorragender Tag!

 

Tour-Tagebuch vom 30. Juli

6. Etappe: Rethel – Reims (Frankreich)

Fahrrad-Kilometer: 46 km

Von Gerda Nsona und Meral Öztürk

Der Tag begann mit einem fröhlichen französischen Frühstück: Croissants, Baguette und Chocolate. Die Tour war heute sehr angenehm, wir konnten fast auf den Fahrrädern weiter schlafen. Die Strecke war locker und chillig, weil es kaum Berge gab. Man konnte sogar unser Ziel, die Kathedrale in Reims schon von weitem sehen. Angekommen an der Jugendherberge haben wir frierend auf den Bulli gewartet, weil er sich in der Stadt total verfahren hat. Nach einer halben Stunden freuten wir uns über unsere warmen Klamotten und etwas

 

Tour-Tagebuch vom 31. Juli

7. Etappe: Reims – Magny-le-Hongre / Paris (Frankreich)

Fahrrad-Kilometer: 70 km

Von Tobias Schenk und Daniel Knüppelberg

Heute Morgen waren wir Jugendlichen alle sehr verschlafen, da wir früh aufstehen mussten. Wir mussten unseren ‚Zwischen-Express' am Bahnhof kriegen, denn die Tagesetappe war mit 120 km zu lang, da die anderen Etappen uns noch in den Knochen hingen. Wir fuhren bis Chateau-Thierry mit dem Zug, dann waren es nur noch ca. 70 km bis Paris. Da wir uns am Vorabend schon voll auf Paris gefreut hatten und das Wetter mitspielte – Sonne und 26°C – war es eine sehr angenehme und aufregende Fahrt. Als wir in Paris ankamen wurden wir von unseren Betreuern mit einer Sektdusche und einer Wasserschlacht empfangen. Nach der unfreiwilligen Dusche gingen wir alle in unsere Bungalows, die sehr schön sind und gingen richtig duschen. Danach trafen wir die Kids und Betreuer der Wohngruppe Kreuzstraße aus unserer Einrichtung, die hier auch Urlaub machen und sie haben extra für uns gekocht. Es war ein Supertag und morgen sehen wir endlich den Eifelturm.

 

 

 

 

Info

 

Entspannte Gesichter zu Beginn der Tour ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Radsportler der Ev. Jugendhilfe an der belgischen Grenze.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerda Nsona vor dem Tour-Support-Bus der EJBL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daniel Knüppelberg und Alexander Hoff am Ende des Mega-Bergs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Rat+Tat-Gruppe beim Stadtbummel in Reims

 

 

 

 

Die Radsportler der Ev. Jugendhilfe aus Wermelskirchen treffen die Jugendlichen aus der Wohngruppe Kreuzstraße am Eifelturm