In den Osterferien verwandelten sich Alltagsgegenstände in Werkzeuge der Kunst! Vier Wohngruppen der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land (EJBL) nahmen an einem spannenden Kunstprojekt teil, das von unserer erfahrenen Kunsttherapeutin Wilma Balderhaar aus der Außenjugendwohngruppe Freiherr vom Stein-Straße geleitet wurde.
Drucken mit Alltagsgegenständen – eine Entdeckungsreise
Unter dem Motto „Drucken mit Alltagsgegenständen“ lernten die Kinder und Jugendlichen faszinierende Drucktechniken kennen. Mit einfachen Mitteln wie Wattestäbchen, Tintenkillern und Gelplatten entstanden beeindruckende Kunstwerke.
Wie es ablief: Drei kreative Stationen
Die Teilnehmenden erkundeten drei verschiedene Druckmethoden, die ihre Kreativität beflügelten:
- Malen mit Tinte und Tintenkiller: Zuerst wurde Tinte mit einem Pinsel auf Papier verstrichen. Anschließend konnten die Kinder mit einem Tintenkiller Bilder in die Tintenschicht malen, was unerwartete und spannende Effekte hervorrief.
- Acrylfarben auf Klarsichthülle: Bei dieser Technik wurde Acrylfarbe auf eine Klarsichthülle aufgetragen. Mit einem Wattestäbchen konnten dann Muster und Formen aus der Farbe entfernt werden, bevor ein Blatt Papier aufgelegt und das Bild abgedruckt wurde.
- Magie der Gelplatte: Die dritte Station war der Gelplatte gewidmet. Hier übten die Kinder zunächst den Umgang mit der Druckrolle. Sie schnitten Formen aus Pappe aus, legten diese auf die Gelplatte, rollten Farbe darüber, entfernten die Schablone und erzeugten dann durch Andrücken des Papiers einzigartige Drucke.

Begeisterte Stimmen und neue Inspirationen
Die Freude und der Forschergeist der Kinder waren ansteckend. Zitate wie „das ist ja kinderleicht!“ und „zu rollen macht Spaß!“ zeugen von der lockeren und spielerischen Atmosphäre. Besonders schön war auch die Aussage „Zuhause mache ich das auch mal!“, die zeigt, wie das Projekt nachhaltig inspirierte.
Fachkräfte begeistert: Kreativität leicht gemacht
Aus Sicht der Fachkräfte war das Projekt ein voller Erfolg. Die Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken und eine Technik zu erlernen, die „ganz einfach gute Ergebnisse schafft“, begeisterte alle Beteiligten. Es war eine sinnige pädagogische Chance, die Kinder und Jugendlichen auf spielerische Weise an die Kunst heranzuführen.
Ein kreativer Ort: Der Malraum Remscheid
Das Kunstprojekt fand im geräumigen Malraum Remscheid von Wilma Balderhaar statt:
malraum-remscheid.de
Mit seinem großzügigen Platzangebot und der inspirierenden Atmosphäre bot der Gestaltungsraum den idealen Rahmen für die verschiedenen kreativen Stationen.