1. Mai 2026

Ein „Strike“ zum Abschied

Bowlingabend der Jungengruppe Eberhardstraße

Wenn ein geschätztes Teammitglied geht, muss das gefeiert werden – und zwar mit Schwung!

Die Jungengruppe Eberhardstraße der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land (EJBL) verwandelte den Abschied von Niklas Leitloff kurzerhand in ein sportliches Event. Niklas, der als dualer Student der Sozialen Arbeit seinen fachpraktischen Teil in der Gruppe absolvierte, wurde nach intensiver gemeinsamer Zeit gebührend und aktiv in den nächsten Berufsabschnitt verabschiedet. Wir freuen uns, dass er der EJBL treu bleibt und seine pädagogische Karriere in unserer Wohngruppe Thomas-Mann-Straße fortführt.

Volle Bahn voraus

Das Ziel des dreistündigen Ausflugs war Melli’s Borner Sporttreff. Die gesamte Wohngruppe – bestehend aus allen acht Jungen sowie dem kompletten pädagogischen Team inklusive der Hauswirtschafterin Marion Junack – rückte an, um die Pins fliegen zu lassen.

Auf zwei Bahnen wurde zwei Stunden lang um die Wette gebowlt. Dabei stand jedoch weniger der perfekte Score im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erlebnis. Nach der sportlichen Verausgabung ließen alle Teilnehmer den Abend bei einem gemeinsamen Essen gemütlich ausklingen.

Spaß statt Leistungsdruck: Das kam gut an

Was diesen Abend besonders machte, war die lockere Atmosphäre. Fernab vom Alltag der Wohngruppe genossen es die Jugendlichen und Fachkräfte, in durchmischten Teams anzutreten. Besonders geschätzt wurde:

  • Der sportliche Charakter der Aktion.

  • Dass der Spaß an der Freude wichtiger war als die reine Leistung.

  • Die ungezwungene Art der Verabschiedung.

Der Bewohner Fabian fasste die Stimmung passend zusammen:

„Besonders gut gefallen hat mir, dass Betreuer und wir Jungs alle zusammen waren und wir gemeinsam viel Spaß hatten.“

Pädagogischer Blickwinkel: Gemeinschaft und Motivation

Aus Sicht der Fachkräfte war der Abend ein voller Erfolg auf ganzer Linie. Ein besonderes Highlight war die hohe Eigenmotivation der Jungs, die von der ersten Minute an Feuer und Flamme für das Event waren.

In der Dynamik des Spiels gab es am Ende nur Gewinner. Die Aktion bot die ideale Gelegenheit, neue Gruppenmitglieder aktiv in die Dynamik zu integrieren und das Wir-Gefühl nachhaltig zu stärken. Man motivierte sich gegenseitig, feierte Erfolge des anderen und steckte Fehlwürfe gemeinsam weg.

Die pädagogischen Schwerpunkte im Fokus

Hinter dem Freizeitspaß standen klare pädagogische Zielsetzungen, die während der drei Stunden spielerisch erreicht wurden:

  1. Stärkung der Gemeinschaft: Das Erleben als geschlossene Einheit außerhalb des Gruppenalltags.

  2. Freude an gemeinschaftlicher Aktivität: Die Erfahrung, dass Kooperation und gemeinsames Handeln positive Emotionen auslösen.

  3. Stärkung der Frustrationstoleranz: Der sportliche Umgang mit verunglückten „Würfen“ und die Erkenntnis, dass der nächste Versuch eine neue Chance bietet.

Ein gelungener Abschied, der zeigt, dass Teamgeist und Zusammenhalt die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche pädagogische Arbeit sind. Alles Gute für die Zukunft, Niklas!