| Platz für: | 7 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren |
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| Aufenthalt: | 6 bis 12 Monate |
| Schwerpunkte: | Psychosoziale Diagnostik gemeinsam mit dem Fachdienst |
| Besonderheit: | Perspektivklärung im gesamten System mit starker Beteiligung der jungen Menschen |
Das Aufnahme und Clearing-Zentrum
Mitten im Remscheider Wald, gelegen in einem idyllischen Landschaftsschutzgebiet, bietet unser Walter-Frey-Zentrum jungen Menschen in Krisensituationen einen ruhigen und entschleunigten Rückzugsort. Das weitläufige, von Bäumen umgebene Gelände nahe der Müngstener Brücke schafft eine Atmosphäre der Geborgenheit und Ruhe. Unser Aufnahme- und Clearing-Zentrum besteht aus zwei spezialisierten Intensivwohngruppen:
der Aufnahme- und Clearinggruppe für Kinder (AC1) und
der Aufnahme- und Clearinggruppe für Jugendliche (AC2).
Auf dem Gelände befinden sich zudem fünf weitere Gruppen sowie unsere Verwaltung.
Junge Menschen werden bei uns aufgenommen, wenn sie schnelle und verlässliche Hilfe benötigen:
- in akute Notsituationen
- bei Herausnahme aus dem bisherigen Umfeld durch das Jugendamt
- nach einem Aufgriff durch die Polizei
- nach einer selbstinitiierte Inobhutnahme
- nach der Flucht aus ihrem Heimatland
Das Leben in der Aufnahme- und Clearinggruppe (AC1):
Sicherheit und Geborgenheit
In unserer AC1 legen wir größten Wert darauf, dass die Kinder vom ersten Moment an Sicherheit, Entlastung und Wohlbefinden spüren. Wenn sie unsere Türschwelle übertreten, sollen sie vor allem eines wissen: Hier bist du sicher und nicht alleine.
Das soziale Gefüge in der AC1 gleicht dem einer lebendigen Großfamilie – es ist immer etwas los und es gibt viel Raum für Interaktion. Unser pädagogisches Team arbeitet warmherzig, offen, nah am Kind sowie mit einem Fokus auf Sport und Gesundheit. Um den Kindern trotz ihrer aktuellen Krise Halt zu geben, ist rund um die Uhr eine Bezugsperson da. Wir richten den Blick auf jedes einzelne Kind und nehmen uns die Zeit, Krisen gemeinsam in Ruhe zu reflektieren.
Unser Haus – Ein Ort zum Wohlfühlen und Entfalten
Das Gebäude der AC1 erstreckt sich über zwei kompakt aufgeteilte Etagen. Ein besonderes Highlight ist der geschützte Innenhof, der zum gemeinsamen Spielen ohne viel Trubel einlädt.
Neben den Gemeinschaftsräumen hat die Privatsphäre der Kinder einen hohen Stellenwert. Jedes Kind bewohnt ein helles Einzelzimmer, das bereits mit den wichtigsten Möbeln (Bett, Schrank, Regal sowie Schreibtisch mit Stuhl) ausgestattet ist. Darüber hinaus gibt es viel Raum für individuelle Akzente: Durch eigene Dekorationen können die Kinder ihr Zimmer nach ihren persönlichen Wünschen gestalten und sich so ein Stück eigenes Zuhause schaffen. Trotz der ruhigen Waldlage ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gegeben – der Fußweg zur nächsten Bushaltestelle beträgt etwa 15 Minuten.
Methodik & Perspektive: Gemeinsam Wege ebnen
Das primäre Ziel des Aufenthalts im Walter-Frey-Zentrum ist die intensive Entwicklung einer tragfähigen Zukunftsperspektive. Gemeinsam mit den jungen Menschen und allen bezugsrelevanten Systemen blicken wir nach vorne und bieten verlässliche Hilfestellung bei der Bewältigung von Lebenskrisen.
Unsere Arbeit zeichnet sich durch folgende Kernbereiche aus:
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Enge Zusammenarbeit: Der regelmäßige und transparente Austausch mit den Eltern bzw. Personensorgeberechtigten und dem zuständigen Jugendamt gehört fest zu unserem Alltag.
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Fachliche Unterstützung: In Kooperation mit unserem Fachdienst bieten wir eine fundierte psychosoziale Diagnostik direkt vor Ort an.
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Zukunftsblick: Wenn die Kinder und Jugendlichen unsere Gruppe verlassen, geben wir ihnen eine klare Botschaft mit auf den Weg: „Du bist gut so, wie du bist. Behalte deine Stärken – und du bist bei uns jederzeit wieder willkommen.“
Multiprofessionelle Begleitung durch unseren Fachdienst
Die pädagogischen Angebote im Walter-Frey-Zentrum werden durch den Fachdienst Diagnostik und Beratung auf vielfältige Weise ergänzt und abgesichert. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf:
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Der Erstellung fundierter psychologischer Diagnosen
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Bedarfsorientierter und systemischer Arbeit mit Eltern und Familien
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Fachlichen Teamberatungen zur Qualitätssicherung
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Akuter Krisenintervention sowie präventiven Maßnahmen
Um eine bestmögliche Rundumbetreuung zu gewährleisten, stehen unsere Fachkräfte zudem in regelmäßigem und engem Austausch mit den örtlichen Schulen, der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie allen weiteren relevanten Personen und Institutionen.
