| Platz für: | 9 Jugendliche und junge Erwachsene von 16 bis 21 Jahren |
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| Aufenthalt: | mittel- bis langfristig |
| Schwerpunkte: | Vorbereitung auf ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben |
| Besonderheit: | Interkulturelle Arbeit – Integration von geflüchteten Jugendlichen |
Der Schritt in eine neue Lebensumgebung ist für junge Menschen eine tiefgreifende Veränderung. In unserer Verselbstständigungswohngruppe Intzestraße begegnen wir dieser Situation mit fachlicher Expertise und emotionaler Wärme. Wir bieten weiblichen und männlichen jungen Menschen ab 16 Jahren ein neues Zuhause. Unser interkultureller und traumapädagogischer Ansatz ist speziell darauf ausgerichtet, junge Menschen in komplexen oder krisenhaften Problemlagen aufzufangen. Das primäre Ziel des Aufenthalts ist es, emotionale Stabilität zu finden, Erlebtes sicher zu verarbeiten und Schritt für Schritt ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.
Ein Ankerplatz, der Halt gibt und Vertrauen schafft
Schon beim ersten Übertreten der Türschwelle sollen die jungen Menschen vor allem zwei Dinge spüren: Sicherheit und Entlastung. Wir verstehen uns als verlässlicher Ankerplatz in bewegten Zeiten – als einen Ort, an dem man zur Ruhe kommen und einfach sicher sein darf. Unsere tägliche Arbeit ist von Verlässlichkeit, Transparenz und echter Zugewandtheit geprägt. Bei uns wird jeder junge Mensch so angenommen, wie er ist – mit allem, was ihn ausmacht. Wir sehen hin, hören zu und nehmen Gedanken, Gefühle sowie individuelle Erfahrungen ernst. In dieser wertschätzenden und respektvollen Atmosphäre begleiten unsere pädagogischen Fachkräfte die Jugendlichen einfühlsam und professionell. Wir schaffen einen Rahmen, der Halt gibt, Mut macht und es den Jugendlichen erlaubt, im eigenen Tempo zu wachsen.
Ein Zuhause mit Raum für Individualität
Unser Haus liegt in einem ruhigen Wohngebiet, rund 15 Minuten von der Innenstadt entfernt, und bietet damit die ideale Balance zwischen optimaler städtischer Anbindung und schützenden Rückzugsmöglichkeiten. Die Räumlichkeiten sind so gestaltet, dass sie sowohl das Gemeinschaftsgefühl als auch die Privatsphäre fördern. Während ein eigener Garten und ein Kreativraum Platz für gemeinsame Aktivitäten, Austausch und Entfaltung bieten, garantieren die Einzelzimmer einen wichtigen privaten Rückzugsort. Jedes Zimmer kann von den Jugendlichen individuell gestaltet werden, um ein echtes Gefühl von Heimat und persönlichem Freiraum zu schaffen.
Ganzheitliche Methodik und starke Partnerschaften
Unsere pädagogische Arbeit verbindet die emotionale Stabilisierung untrennbar mit einer nachhaltigen Perspektiventwicklung. Gemeinsam mit den jungen Menschen erarbeiten wir individuelle Ziele für Schule, Beruf und die persönliche Lebensgestaltung, die im Rahmen des Hilfeplanprozesses regelmäßig reflektiert und angepasst werden.
Die Fachkräfte der Intzestraße verstehen sich auch als Mittler in interkulturellen Fragen:
„Wir betrachten unsere Wohngruppe als besonderes Lernfeld, in dem wir Fachkräfte den vorurteilsfreien Umgang mit jungen Menschen aus vielfältigen Kulturen vorleben.“
Ein weiterer Baustein unserer Arbeit ist die transparente, wertschätzende und verlässliche Zusammenarbeit mit den Eltern sowie dem Jugendamt. Wir verstehen Mütter und Väter als wichtige Bezugspersonen und binden sie durch regelmäßige Gespräche, persönliche Einladungen und Termine direkt in der Wohngruppe aktiv in den Hilfeprozess ein. Besondere Formate wie unser jährlich stattfindendes Elterncafé fördern zudem den ungezwungenen Austausch. Unser Ziel ist es, tragfähige Beziehungen aufzubauen, echte Partizipation zu ermöglichen und so die jungen Menschen optimal auf eine positive und selbstbestimmte Zukunft vorzubereiten.
EJBL aktuelle: Beiträge der Verselbstständigungsgruppe Intzestraße:


