aus der EJBL

14. Mai 2024

Fachfrühstück der EJBL – Krise ohne Ende oder Krisen-Ende?

Fachfrühstück der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land 01 2024Die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land (EJBL) lud kürzlich zum dritten Mal zu einem anregenden Fachfrühstück ein, das sich als Vernetzungsplattform für den fachlichen Austausch etabliert hat. Unter dem Titel “Krise ohne Ende oder Krisen-Ende?” trafen sich rund 25 Fachkräfte aus den Jugendämtern der Städte Remscheid, Wermelskirchen und Monheim. Ziel war es, gemeinsam Wege aus den Herausforderungen der aktuellen Jugendhilfelandschaft zu erkunden.

Das Fachfrühstück, das 2019 als Initiative zur Vernetzung mit den Jugendämtern ins Leben gerufen wurde, hat sich mittlerweile als feste Tradition der EJBL etabliert. In diesem Jahr stand nach einem einführenden Fachvortrag von Markus Wieck und Melanie Grobe das Thema “Krisen ohne Ende – Wege aus der Krisenfalle mit Methoden der Traumapädagogik, der Resilienzforschung und des systemischen Ansatzes” im Mittelpunkt des Impulsvortrags.

Suche nach Betreuungsplätzen ist eine große Herausforderung

Ergänzt wurde der fachliche Input durch einen eigens von Markus Wieck vorbereiteten Resilienztest, der den Teilnehmenden einen kleinen Einblick in die Welt der persönlichen Widerstandsfähigkeit ermöglichte. Im anschließenden Austausch wurde in vielen persönlichen Gesprächen deutlich, dass die Herausforderungen insbesondere im Bereich der Versorgung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien mit adäquaten Hilfsangeboten nach wie vor akut sind. Die Suche nach geeigneten Betreuungsplätzen und sinnvollen Anschlussmaßnahmen stellt eine große Herausforderung dar, die sowohl die Jugendämter als auch die EJBL vor große Aufgaben stellt.

Die Veranstaltung verdeutlichte eindrucksvoll die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen, um dem wachsenden Druck in der aktuellen Situation der stationären Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam zu begegnen. Die Verknüpfung der komplexen Situation der Jugendämter mit den Gestaltungsmöglichkeiten der Angebote der EJBL wurde als entscheidender Schlüssel zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen hervorgehoben.

Ein Teilnehmer der Veranstaltung betonte:
“In einem Klima des gemeinsamen Engagements und der konstruktiven Zusammenarbeit war das Fachfrühstück nicht nur informativ, sondern auch atmosphärisch angenehm.”

Die EJBL sieht das Fachfrühstück als wichtige Plattform für den kontinuierlichen Austausch und die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit den Jugendämtern und anderen relevanten Akteuren und freut sich bereits auf das nächste Treffen im kommenden Jahr.

 

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