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Internationaler Austausch – diesmal in Polen

Man könnte meinen, es wären nur wenige Wochen seit dem letzten Treffen in Dunkerque vergangen, so herzlich war die Begrüßung zwischen den jungen Franzosen und Deutschen am Flughafen in Dortmund, von wo aus der Flug nach Grudziadz, in der Nähe von Danzig ging.

In Danzig wartete dann bereits ein Bus, der die Gruppe in knapp zwei Stunden zu ihrem Bestimmungsort brachte. Nach einem gemeinsamen Abendessen und einer kurzen Begrüßungseinheit war dann die Luft raus und alle wollten nur noch schlafen, wen wundert es: die französische Gruppe war bereits seit 5 Uhr auf den Beinen.

Nach der üblichen Sprachanimation am Morgen, machte man sich am Sonntag auf die Erkundungstour und die polnischen Jugendlichen zeigten stolz ihre Stadt. Am Abend wartete schon das erste Highlight: Die Speedway-Fahrer zeigten uns im eigens hierfür ausgerichteten Stadion, was Geschwindigkeit auf dem Motorrad ist und gewannen deutlich gegen die Gäste aus Treblinka im Süden von Polen.

Am Montag ging es mit dem Bus nach Torun, der Heimatstadt von Nikolaus Kopernikus mit einem sachkundigen Führer. Es gab niemanden, der trotz der afrikanisch anmutenden Temperaturen von 34 Grad im Schatten nicht begeistert gewesen wäre. Fürs Durchhalten gab es für alle ein Päckchen Lebkuchen, die Spezialität der alten Hansestadt.
Am Nachmittag war dann Abkühlung am See von Rudnik angesagt: Baden, Segeln auf dem Boot des Kinderheimes, ein gemeinsames Grillen am Lagerfeuer und Singen zur Gitarre rundeten den Abend ab.

Der Dienstag war gefüllt mit der Besichtigung der polnischen Einrichtung und die französischen und deutschen Jugendlichen waren überrascht über Gemeinsamkeiten aber auch manche Unterschiede zwischen dem Leben in Frankreich, Deutschland und Polen.

Der Mittwochvormittag war erneut dem Spracherwerb gewidmet. Schließlich stellten die Jugendlichen ihren ausländischen Freundinnen und Freunden vor, wie sie sich ihr Leben in den nächsten Jahren vorstellten. In großer vertrauensvoller Offenheit berichteten sie über ihre Planungen und Wünsche. 

Am späten Nachmittag ging es dann zu einem Kletterpark nach Rulewo in dem unsere Teilnehmenden einmal mehr Teamgeist und auch Mut bewiesen.

Am Donnerstag um 04.00 Uhr schlug dann schließlich die Stunde der Trennung. Es versteht sich von selbst, dass man vorher die Nacht zum Tag gemacht hat und kaum jemand mehr als eine Stunde geschlafen bekam.

Auf Wiedersehen, do widzenia und au revoir nehmen wir wörtlich und freuen uns auf ein Treffen im Sommer 2015. Und bis dahin gibt es ja Facebook und andere Netzwerke.

Ein besonderes Dankeschön an unsere polnischen Gastgeber und ein hervorragendes Team:
Katharina, Aline und Emilia. Ihr seid einzigartig!

Info

Ansprechpartner

Markus Emonts
Fachbereichsleitung Jugend
Tel: 02196 - 720317
markus.emonts@ejbl.de